Die "Victor Rolff-Stiftung" in Vettweiß-Gladbach 1995.


Verkauf der Firma bereits 1969 an 

"Rheinische Braunkohlenwerke AG"

und  Ende August im selben Jahr endgültig stillgelegt.


 



Nach der Schließung des Braunkohletagebaus in der Zülpicher Börde (1953 - 1967)  und nach dem Verkauf seiner Firma an "Rheinbraun" bzw." RWE Power" im Jahre 1969 trat Victor Rolff jun. (1934 - 2012) verstärkt als Kunstsammler und Mäzen in Erscheinung und wandte sich ab dieser Zeit besonders der Landwirtschaft und dem Umweltschutz zu.

Er kaufte schließlich die Burg in Vettweiß-Gladbach und unterzog sie zwischen 1971 und 1976 einer umfangreichen Sanierung.



Die Stiftung - von Denkmalpflege bis Umwelschutz.

1995 gründete er in der Burg die "Victor Rolff-Stiftung", eine gemeinnützige Stiftung, die  u.a. de Förderung von Bildung, Kunst, Musik, Natur- und  Umweltschutz ins Programm aufnahm. Am 14.06.1996 erlangte sie die Anerkennung.

Zur Zeit der Gründung 1995 wohnte Victor Rolff bereits seit 1971 auf der Burg und startete hier einen Neuanfang, nachdem er auf "Gut Pompelbusch" seine Jugend verlebt hatte. Nun lebte er in Gladbach und pflanzte hier rund um die Burg tausende Bäume ein, die er aus seiner alten Heimat hierher umsiedeln ließ, um sie nicht im Bergischen Land zurück- und verkommen zu lassen. Das Dhünntal und damit der gesamte ehemalige Besitz der Familie Rolff wurde ab 1975 wegen des Baus der Dhünntalsperre geflutet.


Förderprogramme für viele Bereiche.

Die vielseitigen Interessen von Victor Rolff (Foto) vereinigen sich besonders in den Förderzwecken  seiner Stiftung:  Bildungs- und Kulturangebote als  Sprungbrett für all die Menschen, die ihre eigenen Talente weiter entwickeln möchten oder die ihre eigenen Ideen umsetzen und ausleben möchten. 

Weitere Ziele der Stiftung sind die Förderung von sozialem Engagement,  der Umgang mir der Natur aber auch die Hingabe zur Ökologie, wodurch insbesondere   das vertrauensvolle "Miteinander"  unter den Menschen gefördert werden soll. Des weiteren werden Beratungen und die Förderung gemeinnütziger Organisationen angeboten sowie auch eigene Projekte auf den Weg gebracht. Ein Team kümmert sich ganz besonders um die denkmalgeschützte Burg nebst Weiher, Park und Verwaltung. Die Burg ist seit 30.07.1986 in der Denkmalliste der Gemeinde Vettweiß eingetragen.

Seit 2019 vergibt die Stiftung jährlich zwei Residenzstipendien an bildende Künstler, die eingel-aden werden, auf Burg Gladbach zu wohnen und zu arbeiten, seit 2023 unter dem Titel "Open Minds" das Victor Rolff Stipendium an Schülerinnen und Schüler .[1]

Von 2000 bis zu seinem Tode im Jahre 2012 lebte Victor Rolff  mit seiner Lebensgefährtin, der bildenden Künstlerin Caroline Lauscher, zusammen auf "Burg Gladbach", wo heute ein enga-giertes Team die Stiftung im Sinne des Gründers mit viel Hingabe weiterführt.


Musik auf dem Land, Denkwerkstätten auf Burg Gladbach, kulturelle Bildung in den Schulen und Kinder, die Gemüse auf dem eigenen Acker ziehen. Das sind Aufgaben, denen sich die Stiftung besonders seit 1995 widmet und die mehr Chancengerechtigkeit und Bildungsperspektiven für junge Menschen  ermögliche sollen. 

Mit der Vielfalt ihrer Förderprogramms belebt die Stiftung die ganze Region. Es mir eine Ehre, die Stiftung in meinem Portal vorstellen zu dürfen.

Heinz-Peter Müller, History-Club Zülpich 2014.


Wenn Sie mehr über die Stiftung erfahren möchten,

 weise ich gerne auf die entsprechende

Homepage hin:

Logo zur Homepage anklicken.

Quelle: Victor Rolff-Stiftung, 2024


Verwendung der beiden Porträt-Fotos mit freundlicher Genehmigung der "Victor Rolff-Stiftung", Gladbach.

Foto Burg: Käthe und Bernd Limburg, www.limburg-bernd.de - Lizenz CC BY-SA 3.0

Schmuckbrikett 1969, Museum Bochum, Lizenz: Autor Saupreiß CC BY-SA 3.0

[1] Seite „Victor Rolff (Unternehmer, 1934)“. In: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 4. Oktober 2023, 11:29 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Victor_Rolff_(Unternehmer,_1934)&oldid=237868447 (Abgerufen: 2. Februar 2024, 16:25 UTC)